Beim aufgrund der Tabellensituation klar favorisierten FSV Stadeln wäre durchaus mehr drin gewesen für die „Urus“ – zumal es bis kurz vor Schluss nur 1:0 stand. Doch vorne fehlte einfach die Durchschlagskraft, so dass man sich kaum Torchancen erarbeiten konnte.
In der ersten Viertelstunde waren beide Strafräume zunächst verbotene Zone – keine gefährlichen Aktionen auf beiden Seiten. Mit dem ersten nennenswerten Angriff der Gastgeber in der 16. Minute dann wie aus dem Nichts das 1:0: Nach Leon Müller´s scharfer Hereingabe scheiterte Hirschmann aus kurzer Distanz am klasse reagierenden Unterreichenbacher Schlussmann Boz, doch der Abpraller wurde auf Siefert zurückgelegt, der flach ins rechte Eck zur Stadelner Führung einschoss. In der 18. Minute kam Leon Müller aus sehr spitzem Winkel zum Abschluss, aber Keeper Boz ließ sich nicht überwinden. Der erste Schuss aufs Tor der Heimelf dann in der 25. Minute: Xaver Distler kam frei an der Strafraumgrenze an den Ball, doch sein zu unplatzierter Schuss stellte den FSV-Torhüter vor keinerlei Probleme. Bis zur Halbzeit gab es noch einige Abschlüsse der Gastgeber aus der Distanz, aber richtig gefährlich war das auch nicht.
Nach dem Wiederanpfiff die stärkste Phase der Gastgeber. In der 48. Minute fast das 2:0. Als Pulkrabek nach einem Eckstoß am langen Pfosten aus kurzer Distanz am „leeren“ Tor vorbeiköpfte. Aber nach 10 bis 15 Minuten beruhigte sich die Partie wieder. Aufgrund des knappen Rückstands versuchten die „Urus“ natürlich alles, um hier was mitzunehmen, doch man kam einfach nicht gefährlich vor das Tor der Gastgeber, wo Keeper Prenzler einen arbeitsarmen Nachmittag erlebte. In der 82. Minute auf der anderen Seite mal wieder ein nennenswerter Abschluss des FSV Stadeln: Nach einem Schuss von Siefert konnte Torhüter Boz mit beiden Fäusten parieren. In der 88. Minute dann endlich mal wieder ein nennenswerter Unterreichenbacher Torschuss, doch Xaver Distler´s Versuch in Bedrängnis ging über das FSV-Tor. 60 Sekunden später dann die Vorentscheidung: Einen leichtfertigen Ballverlust am eigenen Strafraum nutzte Höhenberger eiskalt zum 2:0 aus.
Damit bleiben der „Rascher-Elf“ nur noch 6 Spiele, um den aktuellen Relegationsplatz doch noch zu verlassen. Aber Aufgeben gibt es nicht – die leider sehr vom Verletzungspech geplagte Mannschaft wird alles versuchen. Nächste Chance am kommenden Sonntag, 15 Uhr Uhr, zuhause gegen den FSV Erlangen-Bruck.
SV Unterreichenbach: Boz, Malek, Jeltsch, Rauchfuß, Goetz, Uluca (69.), F. Klarner (70. Juric), Schallmayer (57. S. Brechtelsbauer), X. Distler, Frauenknecht, Shynder (46. Rötz).
